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VDH_Kunsthalle
CORNELIUS VÖLKER
 
26. Februar - 27. Mai 2012
 
seit mehr als zwanzig Jahren arbeitet Cornelius Völker (geb. 1965) kontinuierlich an den Möglichkeiten, die Malerei bieten kann. Von der riesigen Schokoladentafel zum kleinformatigen Meerschweinchen, von Teebeuteln, Badeschlappen und Küchentüchern bis hin zu Halbfiguren, die sich Pullover über den Kopf ziehen oder in Feinripp daherkommen – für Cornelius Völker gibt es kein noch so banales, alltägliches Motiv, das er nicht in ein veritables „Gemälde verwandeln würde. Seine Bilder schwelgen in Farbe, die er so pastos aufträgt, dass die Leinwand zum Relief und der künstlerische Prozess zu einem Akt der Demonstration reiner Malerei werden: „Die Motive", sagt er selbst, „sind für mich so etwas wie Widerstandskoeffizienten, an denen sich die Malerei erproben muss."
 
Völkers Kunst ist eine komplexe Gratwanderung zwischen den Polen Abstraktion und Gegenstand, zwischen Material und Mimesis, zwischen Thema und Komposition – eine Malerei, die konzeptuell in hohem Maße anspruchsvoll und medial selbstreflexiv ist und gleichzeitig mit größter Lust an Farbe agiert. So gesehen lässt sie sich für Verfechter der konzeptuellen und analytischen Kunst ebenso reklamieren wie für Anhänger einer barocken Sinnlichkeit. Was auf den ersten Blick ein unvereinbarer Widerspruch zu sein scheint, ist bei Cornelius Völker Programm.
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